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Rechtschreibung und Grammatik beeinflussen die Conversion-Rate

 

Rechtschreibung und Grammatik sind Themen, über die die wenigsten lange nachdenken. Ist ja nicht so schlimm so ein kleiner Schnitzer! Dass diese Aussage falsch ist, dafür gibt es zahlreiche Beispiele, auch dafür dass schlechte Sprache die Conversion-Rate negativ beeinflusst.

Wer also eine Webseite betreibt, regelmäßig auf Twitter, Facebook und Co. Posts veröffentlicht, sollte seine Fehlerquote so weit wie nur möglich senken.

Fehler beeinflussen das Vertrauen der Kunden

Ein Kunde, der ein ganz bestimmtes Produkt unbedingt haben möchte, kauft es wahrscheinlich auch, obwohl der beschreibende Text Fehler enthält. Bei vielen Menschen ist das allerdings eher nicht so, bei vielen entsteht Misstrauen in den Verfasser des Textes, den Betreiber der Seite und auch in die angebotenen Produkte, wenn die Texte Fehler enthalten. Dazu gibt es sogar Studien, so zum Beispiel eine Studie von Global Lingo, ein britisches Unternehmen. Das Unternehmen befragte 1.029 User zu ihren Einkaufs- und Internetgewohnheiten. Dabei trat zutage, dass für 59 Prozent der Briten Rechtschreibfehler unverzeihlich sind und 82 Prozent legen großen Wert darauf, dass internationale Internetauftritte in korrektes Englisch übersetzt sind. 74 Prozent gaben an, dass ihnen Rechtschreibung und Grammatik bei Internetauftritten sehr wichtig sind. Für 59 Prozent der Befragten sind die Fehler in Rechtschreibung und Grammatik ein Grund, dem Unternehmen zu misstrauen oder zumindest das Unternehmen als unprofessionell einzustufen.

Sorgfalt zeigt Wertschätzung gegenüber dem Leser

Ein bisschen mehr Sorgfalt bei der Erstellung der Online-Inhalte zeigt dem Leser, dem Kunden gegenüber Wertschätzung. Die Sorgfalt sagt aus, dass der auf der anderen Seite des Bildschirms dem Schreiber etwas wert ist, dass er ihn wertschätzt und nicht nur als zahlenden Kunden betrachtet, der widerspruchslos gefälligst die Produkte erwerben soll. Manchmal ist es auch die Kundenansprache an sich, die den Leser abstößt. Aufmerksamkeitsheischende Überschriften alleine sind noch kein Garant für eine gute Conversion.

Google – seriöse Webseiten verwenden Sprache korrekt

Matt Cutts von Google sieht ebenfalls einen klaren Zusammenhang zwischen dem Ranking einer Seite und der Rechtschreibung. Seriöse Webseiten verwenden einen guten Sprachstil, haben eine gute Rechtschreibung und Grammatik. Im Gegensatz dazu haben Seiten, die nicht so gut ranken, meist auch einen schlechten Schreibstil oder/und eine schlechte Grammatik und Rechtschreibung. Für Google sind Rechtschreibung und Grammatik Kriterien, die eine gute von einer schlechten Webseite unterscheiden. Die guten stehen ganz vorne.

Hier gibt es Hilfe

Zum einen ist der Duden natürlich das Standardwerk für richtige Sprache, dort können Sie alles nachschlagen. Manchmal ist eine Seite allerdings in einer zielgruppenspezifischen Sprache verfasst, die sich so im Duden nicht findet. Hier kann die eigene Community dabei helfen, die richtigen Worte zu finden. Zu fragen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern mehr ein Zeichen von Wertschätzung.

Korrekte Rechtschreibung sollte eigentlich eine der Grundvoraussetzungen sein, bevor ein Text veröffentlicht wird. Allerdings haben hier einige Seiten, Shops und Facebook-Fanpages einen enormen Nachholbedarf. Besonders auffällig sind die Fehler bei Bloggern, die eigentlich gar keine Zeit haben, selbst zu schreiben, trotzdem regelmäßig neue Inhalte veröffentlichen wollen. Hier wird auf nochmaliges Lesen verzichtet, sodass viele Fehler – meist handelt es sich um offensichtliche Tipp- und Flüchtigkeitsfehler – einfach unentdeckt bleiben. Das führt dann bei vielen Lesern dazu, dass sie auch die Inhalte anzweifeln. Bei so wenig Sorgfalt beim Schreiben wird einfach auch wenig Sorgfalt beim Recherchieren unterstellt oder ein mangelhaftes Know-how.

Rechtschreibfehler und schlechte Grammatik zu tolerieren ist keine gute Idee, vor allem dann nicht, wenn es nur darum geht ein paar Cent einzusparen. Denn am Ende wartet so ganz schnell ein dickes Minusgeschäft. Texte mit Fehlern kosten das Vertrauen der Kunden, das führt sehr schnell zu sinkenden Conversion-Rates und damit zu sinkenden Einnahmen. Also, an der falschen Stelle gespart.

Selbst wer sich sicher in Rechtschreibung und Grammatik ist, macht Fehler. Und diese Fehler im eigenen Text zu finden ist gar nicht so einfach. Es ist viel leichter, die Fehler anderer zu identifizieren. Daher die Empfehlung: Lassen Sie Ihre Texte vor der Veröffentlichung von jemandem Korrektur lesen, jemand der ebenfalls sicher in Rechtschreibung und Grammatik ist und über einen guten Sprachstil verfügt.

Fazit

Wer im Internet etwas veröffentlicht und keine Zeit dazu hat, die Texte selbst sorgfältig zu erstellen, der sollte sich von einem Profi helfen lassen. Kleine Texte, Anzeigen, Postings für Social Media sind meist schnell geschrieben oder korrigiert und die Kosten bleiben gering. Vor allem, wenn es möglich ist, mit einem guten Korrektor eine Vereinbarung zu treffen, dass auch Textschnipsel korrigiert werden, ohne jedes Mal einen Mindestbetrag zahlen zu müssen. Fragen Sie einfach nach, ich erstelle Ihnen gerne ein entsprechendes Angebot.